Feuerwehr Wuppertal zieht 24 Stunden Bilanz zum Jahreswechsel
Foto: Florian Petersen – Brand in einem SupermarktZu einem größeren Brand kam es gegen 22:47 Uhr in der Wichlinghauser Straße. Dort geriet der Keller eines mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in Brand. Die Feuerwehr rettete eine Person aus dem Gebäude und begann umgehend mit einer zeit- und personalintensiven Brandbekämpfung. In der Spitze waren allein an dieser Einsatzstelle rund 65 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Der Einsatz war nach rund drei Stunden beendet.
An einem Hochhaus im Mastweg, stand im siebten Obergeschoss ein Balkon in Flammen. Durch die Wärmeentwicklung platzten die Fensterscheiben zu einer Wohnung. Diese wurde durch das Feuer und den Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Wohnung bleibt allerdings unbewohnbar. Um 7 Uhr konnte folgende Einsatzbilanz der zurückliegenden 24 gezogen werden: Die Feuerwehr Wuppertal rückte zu 38 Brandeinsätzen aus. Die meisten Brände waren kleinere Entstehungs- oder Müllbrände.
Eine weitere Ausbreitung konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. In 7 Fällen waren Brände in Wohnungen oder Gebäuden zu bekämpfen. Es wurden keine Personen verletzt. Einige Bewohner konnten jedoch nicht in ihre Wohnungen zurück und mussten durch die Stadt, oder bei Bekannten untergebracht werden. Ebenso rückte die Feuerwehr zu 27 Hilfeleistungseinsätzen aus. Im Rettungsdienst kam es zu 172 Einsätzen.
Viele Rettungsdiensteinsätze standen im direkten Zusammenhang zu den Silvester Feierlichkeiten. Bei drei Einsätzen gerieten Feuerwehr und Rettungsdienst unter den Beschuss von Pyrotechnik. Rettungskräfte wurden glücklicherweise nicht verletzt. Insgesamt war Silvester mit 237 Einsätzen ein ereignisreicher Tag für die Feuerwehr und den Rettungsdienst der Stadt Wuppertal. Die Berufsfeuerwehr wurde durch viele ehrenamtliche Helfer der Freiwilligen Feuerwehren und der Hilfsorganisationen unterstützt. Dank der Unterstützung aller Helfer, konnten größere Personen- und Sachschäden verhindert werden.
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