Mehr als 20 Stunden auf Dach – 35-Jähriger löste Großeinsatz für Polizei und Rettungskräfte aus
Foto: wuppertal aktuellBei Eintreffen der Einsatzkräfte flüchtete der 35-jährige Tatverdächtige fußläufig durch Anliegerstraßen und durch eine dortige Kleingartenanlage bis zur Schlagbaumer Straße. Hier kletterte der Flüchtige auf das Flachdach eines Autohauses und weigerte sich in der Folge, dieses wieder zu verlassen. Die Person, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindet, konnte weder durch Familienangehörige noch von Einsatzkräften kommunikativ dazu bewegt werden, die Dachflächen eigenständig zu verlassen.
Das Betreten des Daches war aufgrund der Konstruktion und der winterlichen Witterung (Schneelast) nicht gefahrlos möglich. Mit einem polizeilichen Zugriffskonzept (insbesondere mit Blick auf die Statik der unterschiedlichen Dachbereiche) konnte die Person letztendlich von Spezialeinheiten am 06.01.2026, gegen 10.35 Uhr, auf dem Dach fixiert und unverletzt heruntergebracht werden. Der polizeibekannte 35-Jährige wurde leicht unterkühlt in ein Krankenhaus verbracht, eine weitere psychologische Untersuchung ist geplant.
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