Großbrand an Rettungswachen-Standort der Malteser – Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz

Wuppertal – In der Nacht zu Donnerstag ist es am Schwabenweg im Stadtteil Ostersbaum zu einem Großbrand am Rettungswachen-Standort des Malteser Hilfsdienstes gekommen. Die Feuerwehr Wuppertal wurde um 23:37 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in voller Ausdehnung in Flammen.

Großbrand zerstört Katastrophenschutzzentrum und Einsatzwache, Foto Florian Petersen

Aufgrund der Lage wurde umgehend ein Großeinsatz eingeleitet. Die Feuerwehr bildete mehrere Einsatzabschnitte und startete einen massiven Löschangriff. Insgesamt waren zeitweise über 100 Einsatzkräfte im Einsatz. Parallel wurde Stadtalarm ausgelöst, sodass alle verfügbaren Kräfte der Feuerwehr in Alarmbereitschaft versetzt wurden. Die verwaisten Berufsfeuerwehrwachen wurden durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.

Zur Koordinierung der komplexen Einsatzlage wurde zudem ein Führungsstab auf der Hauptfeuer- und Rettungswache eingerichtet.

Warnung wegen Rauchentwicklung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung warnte die Feuerwehr die Bevölkerung über Warn-Apps und später zusätzlich über Lautsprecherfahrzeuge. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Der Rauch zog insbesondere in Richtung Unterbarmen, Rott, Klingelholl, Sedansberg und Wichlinghausen, wo zeitweise eine deutliche Geruchsbelästigung wahrnehmbar war. Messfahrzeuge der Feuerwehr führten kontinuierlich Luftmessungen im Stadtgebiet durch. Gefährliche Schadstoffkonzentrationen konnten bislang nicht festgestellt werden.

Ausbreitung verhindert

Durch sogenannte Riegelstellungen gelang es den Einsatzkräften, ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude zu verhindern. Während des Einsatzes wurden die Straßen Ostersbaum, Rudolfstraße und Schwesternstraße vollständig gesperrt.

Brand unter Kontrolle – Nachlöscharbeiten laufen

Gegen 07:20 Uhr konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Aktuell dauern die Nachlöscharbeiten an, bei denen verbliebene Glutnester abgelöscht werden. Die Rauchentwicklung hat deutlich nachgelassen, weshalb auch die Warnmaßnahmen für die Bevölkerung inzwischen beendet wurden.

Die Zahl der eingesetzten Kräfte wird nun schrittweise reduziert. Verletzte wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht gemeldet.

Die Ursache des Brandes sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind derzeit noch unklar.

Hinweis:
Eine abschließende Meldung zur Einsatzlage sowie zu möglichen Erkenntnissen zur Brandursache wird zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.

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