26. März 2026Claudia Otte
Mehr Wildunfälle in NRW erwartet: Zeitumstellung erhöht Risiko
Foto: Polizei
Der Hintergrund: Wildtiere orientieren sich nicht an der Uhr, sondern an der Dämmerung. Durch die Zeitverschiebung fällt der morgendliche Berufsverkehr plötzlich genau in die Phase, in der viele Tiere aktiv unterwegs sind. Dadurch steigt insbesondere in den frühen Morgenstunden das Risiko von Zusammenstößen.
🦌 Vorsichtig fahren kann Leben retten
Um Wildunfälle zu vermeiden, sollten Autofahrende in dieser Zeit besonders aufmerksam sein:
- Geschwindigkeit reduzieren und jederzeit bremsbereit bleiben
- Immer mit mehreren Tieren rechnen, wenn eines die Straße überquert
- Auf Fernlicht verzichten, da geblendete Tiere oft stehen bleiben
- Stattdessen hupen, um das Tier zu vertreiben
🚑 Richtiges Verhalten nach einem Wildunfall
Lässt sich ein Unfall nicht verhindern, ist besonnenes Handeln entscheidend:
- Unfallstelle sichern und Warnblinker einschalten
- Polizei informieren
- Verletzten Personen helfen
- Abstand zum Tier halten und nicht anfassen
- Der Polizei mitteilen, ob das Tier verletzt oder verendet ist
Ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist keine Kleinigkeit: Neben möglichen rechtlichen Konsequenzen kann auch der Versicherungsschutz gefährdet sein. Für die Regulierung durch die Teilkasko ist in der Regel eine polizeiliche Unfallbescheinigung erforderlich.
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