636 Kilogramm Kokain in Wuppertal sichergestellt – drei Männer in U-Haft
Eine Teilmenge (etwa ein Drittel) des sichergestellten Kokains, hier bei der Begutachtung beim Bundeskriminalamt. Foto vom 24.04.2026. Foto: Bundeskriminalamt
Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Traunstein und dem Zollfahndungsamt München geführt. Im Fokus steht eine mutmaßliche Bande, die im großen Stil Kokain nach Deutschland geschmuggelt und weiterverkauft haben soll.
Am 15. und 16. April vollstreckten zahlreiche Einsatzkräfte von Zoll, Bundespolizei und Bundeskriminalamt mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Wuppertal und Umgebung. In einer Gewerbeimmobilie entdeckten die Ermittler hinter einer doppelten Wand ein Rauschgiftdepot mit den 636 Kilogramm Kokain. Zudem wurden zwei teilgeladene Schusswaffen gefunden.
Auffindesituation des Kokains hinter einer doppelten Wand. Foto vom 15.04.2026. Foto: Zollfahndungsamt MünchenEin 50-jähriger Tatverdächtiger wurde aufgrund eines bestehenden Haftbefehls festgenommen. Zwei weitere Männer im Alter von 33 und 39 Jahren wurden vor Ort ebenfalls vorläufig festgenommen. Gegen alle drei wurden Haftbefehle erlassen beziehungsweise bestätigt.
Die Ermittler gehen davon aus, dass über einen Rauschgiftbunker in Wuppertal Kokain weiterverkauft worden sein soll. Für die Schmuggelfahrten sollen Fahrzeuge mit professionellen Verstecken genutzt worden sein.
Die drei Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft.
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