10. Oktober 2026Claudia Otte
Gefährliches Kohlenmonoxid in Wohnhaus – 32 Menschen in Wuppertal-Langerfeld evakuiert

Nicht nur das betroffene Haus, sondern auch ein unmittelbar angrenzendes Nachbargebäude wurde vorsorglich geräumt. Insgesamt mussten 32 Menschen ihre Wohnungen verlassen.
Der Rettungsdienst untersuchte die betroffenen Bewohner auf mögliche gesundheitliche Folgen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Für die Dauer des Einsatzes stellten die Wuppertaler Stadtwerke einen Linienbus zur Verfügung. Dort konnten die Bewohner unterkommen und wurden von einer Betreuungseinheit der Johanniter-Unfall-Hilfe versorgt.
Währenddessen arbeiteten die Einsatzkräfte daran, die Gefahr zu beseitigen. Die Wuppertaler Stadtwerke unterbrachen die Gasversorgung des betroffenen Hauses, außerdem wurde die Heizungsanlage abgeschaltet.
Durch umfangreiche Lüftungsmaßnahmen gelang es der Feuerwehr schließlich, die Kohlenmonoxidkonzentration so weit zu senken, dass alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
Rund 60 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Johannitern waren beteiligt. Freiwillige Feuerwehren besetzten währenddessen die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr.
Nach etwa zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet.
Kohlenmonoxid ist besonders gefährlich, weil das giftige Gas weder sichtbar noch riechbar ist. Bereits geringe Konzentrationen können gesundheitliche Schäden verursachen.
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