3. Oktober 2026Claudia Otte
Kellerbrand in der Schimmelsburg
Symbolfoto: wuppertalaktuellnrwNach Angaben der Anrufenden soll zuvor auch ein Knall zu hören gewesen sein. Daraufhin wurden umgehend Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr zur Einsatzstelle alarmiert. Ergänzt wurden die Kräfte durch den Rettungsdienst sowie die Einheit für spezielle Brandbekämpfung, die bei einem solchen Einsatzszenario standardmäßig alarmiert wird.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Im Kellerbereich des Gebäudes war eine deutliche Verrauchung festzustellen. Mehrere Bewohner bemerkten sich zu diesem Zeitpunkt noch im Treppenraum, konnten das Gebäude jedoch selbstständig verlassen. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr kontrollierte zunächst den Treppenraum und stellte sicher, dass sich keine weiteren Personen im Gebäude in Gefahr befanden.
Parallel dazu wurde eine von außen zugängliche Kellertür geöffnet, um einen schnellen Zugang zum betroffenen Bereich zu schaffen. Ein Trupp unter Atemschutz ging anschließend in den mit Brandrauch gefüllten Keller vor. Im Durchgangsbereich zum Garten wurde eine kleinere Brandstelle festgestellt. Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte schnell gelöscht werden.
Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit. Zum Abschluss kontrolliert die Feuerwehr das gesamte Gebäude mit speziellen Messgeräten auf mögliche Schadstoffe. Dabei wurden keine gesundheitsschädlichen Konzentrationen festgestellt.
Alle Bewohner konnten daraufhin wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei war ebenfalls vor Ort und nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Straße Schimmelsburg vollständig gesperrt werden. Von der Sperrung war auch der öffentliche Nahverkehr betroffen. Einzelne Busse der Wuppertaler Stadtwerke konnten während des Einsatzes ihre planmäßige Route nicht befahren.
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