Brutaler Angriff in Wuppertal – Langerfeld – Ärzte kämpfen um Augenlicht einer 30-Jährigen

Nach einem schweren Gewaltverbrechen in Wuppertal-Langerfeld ist ein 30-jähriger Tatverdächtiger syrischer Herkunft weiterhin auf der Flucht. Die verletzte Frau könnte durch den Angriff ihr Augenlicht verlieren.

Am Mittwoch (14.10.) gegen 13:50 Uhr alarmierten Hinweisgeber die Polizei, nachdem sie Hilferufe aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gehört hatten. Die Einsatzkräfte öffneten die Wohnungstür gewaltsam und fanden eine 30-Jährige mit schweren Kopfverletzungen. Sie wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Ermittlungen wurde der Frau mit einem schweren Gegenstand auf den Kopf geschlagen. Zudem deuten die Spuren darauf hin, dass der Täter ihren Kopf gegen eine Wand schlug und sie würgte.

Wie Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert auf Nachfrage mitteilte, kämpfen die Ärzte derzeit um das Augenlicht der Verletzten. Akute Lebensgefahr bestehe momentan nicht. Allerdings könnten die schweren Kopfverletzungen auch noch Tage später lebensbedrohliche Folgen haben.

Die Frau konnte kurz nach der Tat selbst eine erste Täterbeschreibung abgeben. Ihre Angaben und Aussagen von Nachbarn lassen vermuten, dass sich der Verdächtige Syrer bereits mehrfach in ihrer Wohnung aufgehalten hatte. Offenbar war die 30-Jährige kein Zufallsopfer.

Die Kriminalpolizei sicherte Spuren am Tatort. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Tatverdächtige syrischer Herkunft ist  flüchtig.

 

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