Polizei ermittelt gegen Wuppertaler Flohmarkt-Aussteller

Ein aufmerksamer Zeuge verständigte die Polizei am Donnerstagvormittag (30.11.2023) über einen Mann, der an seinem Stand auf einem Flohmarkt am Rennweg in Dortmund-Wambel Waffen sowie Gegenstände und Symbole aus der NS-Zeit zum Verkauf anbot..

Symbolfoto: Polizei

Der Anrufer löste gegen 11:00 Uhr einen mehrstündigen Einsatz mit umfangreichen Ermittlungen aus. Die Polizei stellte u.a. eine Machete, Messer, Dolche, Schusswaffen, Munition, eine Panzerfaust sowie weit über 100 Gegenstände mit Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sicher.

Bei den Schusswaffen handelte es sich um Anscheins- und Dekorwaffen und auch unbrauchbar gemachte Waffen. Für einge Waffen musste der 55-Jährige aus Wuppertal keine Erlaubnissse vorlegen. Teilweise lagen jedoch Verstöße gegen das Waffen- und das Ordnungswidrigkeitengesetz vor.

Bundespolizei unterstützte Dortmunder Polizei

Bei den Ermittlungen zu der Panzerfaust unterstützten Spezialisten der Bundespolizei die Einsatzkräfte. Die Polizei stellte schließlich auch die Panzerfaust sicher, um diese an einem sicheren Ort genauer untersuchen zu lassen. Außerdem wurde das Auto des Mannes untersucht.

Der Verkäufer ist der Polizei bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt. Da er zahlreiche Gegenstände mit nationalsozialistischen Kennzeichen und Symbolen für die Flohmarkt-Besucher sichtbar ausstellte, leitete die Polizei auch dazu ein Ermittlungsverfahren ein (§ 86a Strafgesetzbuch).

Die Polizei dankt dem Zeugen, der den Notruf 110 wählte.

 

Quelle: Polizei Dortmund

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