Erfolgreiche Großübung im Burgholztunnel – 200 Feuerwehrkräfte proben den Ernstfall

Brennendes Auto, mehrere Verletzte und eine vermisste Person im Tunnel - Die Feuerwehr Wuppertal hat am Mittwochabend (14.10.) im Burgholztunnel einen schweren Verkehrsunfall mit anschließendem Fahrzeugbrand simuliert.

Foto: Florian Petersen

Schauplatz war der rund 1.800 Meter lange Burgholztunnel, der längste Straßentunnel Nordrhein-Westfalens.

Nachgestellt wurde ein Verkehrsunfall mit zwei PKW, von denen einer brannte, zwei Verletzten und einer weiteren durch die Tunnelröhre geflüchteten Person. Sinn der Übung war die praktische Anwendung einer neuen Taktik für Schadensereignisse im Tunnel. Außerdem wurden Kommunikation und Koordination mit allen anderen Akteuren – vor allem mit der Tunnelleitzentrale des Landesbetriebes Straßen NRW – erprobt.

Foto: Florian Petersen

Direkt im Tunnel waren 68 Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Weitere Feuerwehrleute besetzten währenddessen die Wachen, damit der Brandschutz im Stadtgebiet jederzeit gewährleistet blieb. Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte beteiligt.

Foto: Florian Petersen

Für die Übung war der Burgholztunnel von 18 bis 22:30 Uhr gesperrt. Auch der Zubringer von der A46 zum Burgholz- und Kiesbergtunnel war betroffen.

Die Bilanz der Feuerwehr fällt positiv aus: Die neue Taktik funktionierte auch in der Praxis, nahezu alle Abläufe verliefen nach Plan. Ein kleiner Fehler bei der Alarmierung konnte noch während der Übung behoben werden.

 

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