15. August 2026Claudia Otte
Mehr als 120 Einsatzkräfte aus dem Bergischen Städtedreieck kämpfen gegen Waldbrand im Hürtgenwald
Foto: Feuerwehr RemscheidSeit Donnerstag, 13. August, brennt im Bereich Hürtgenwald eine ausgedehnte Waldfläche. Zahlreiche Feuerwehren und weitere Einheiten aus ganz Nordrhein-Westfalen sind dort inzwischen im Einsatz.
Am Freitagabend gegen 20.55 Uhr forderte die Bezirksregierung Düsseldorf zusätzlich die sogenannte „Bereitschaft 5“ an. Dabei handelt es sich um einen überörtlichen Einsatzverband der Feuerwehren aus Wuppertal, Solingen und Remscheid.
In den frühen Morgenstunden machten sich die Kräfte auf den Weg in die Eifel. Insgesamt umfasst der Verband 33 Einsatzfahrzeuge und mehr als 120 Einsatzkräfte. Jede der drei Städte stellt umfangreiche Lösch- und Unterstützungseinheiten. Für die Waldbrandbekämpfung wurden unter anderem zusätzliche Tanklöschfahrzeuge mitgeführt, um auch in schwierigem Gelände eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen.
Allein aus Wuppertal rückten gegen 4.30 Uhr 44 Feuerwehrleute in Richtung Hürtgenwald aus. Ein großer Teil von ihnen gehört zur Freiwilligen Feuerwehr.
Vor Ort hat der Einsatz inzwischen begonnen. Die Kräfte aus dem Bergischen Städtedreieck unterstützen die bereits seit Tagen eingesetzten Einheiten bei der Brandbekämpfung und Wasserversorgung in dem teilweise schwer zugänglichen Gelände.
Nach Angaben der Feuerwehren ist mit einer Einsatzdauer von mehr als zwölf Stunden zu rechnen. Wegen der hohen körperlichen Belastung soll mit Ablösungen und einem Schichtbetrieb gearbeitet werden.
Damit kämpfen nun auch Feuerwehrleute aus Wuppertal, Remscheid und Solingen Seite an Seite mit zahlreichen weiteren Kräften aus NRW gegen den Großbrand im Hürtgenwald.
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